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Bitte stör mich! brandarena und das Bayerische Gesundheitsministerium gegen Depression

„Bitte stör mich!“ – Aktiv gegen Depression. brandarena realisiert für das Bayerische Gesundheitsministerium eine Kampagne gegen Depression. Die Kampagne setzt in jeder Hinsicht ein Ausrufezeichen. Sie informiert, klärt auf und fordert zum direkten Handeln auf.

Niedergeschlagenheit, Ängste, fehlende Energie – Laut der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns wurde im Jahr 2014 bei circa 1,1 Millionen gesetzlich versicherten Patienten im Freistaat die ambulante Diagnose „Depression“ gestellt. Aus diesem Grund setzte das Bayerische Gesundheitsministerium das Thema „psychische Gesundheit“ ganz nach oben auf die Agenda für das Jahr 2016/2017. brandarena, die Ismaninger Kommunikations- und Eventschmiede, erhielt den Auftrag, eine Aufklärungskampagne zum Thema Depression zu konzipieren.

Die Kampagne „Bitte stör mich!“ von brandarena richtet sich an das Umfeld der Betroffenen von Depression. Sie setzt dort an, wo Komfortzonen enden und Berührungsängste entstehen. „Bitte stör mich!“ lautet die Aufforderung. Die Botschaft ist: Öffne geschlossene Türen und werde aktiv – aktiv gegen Depression.

Die Kampagnenziele sind klar: Einerseits die bayerische Bevölkerung über die guten Möglichkeiten der Prävention und Behandlung seelischer Krankheiten zu informieren und andererseits das Thema zu entstigmatisieren. Die Kampagne ermutigt zur Kommunikation und richtet sich ausdrücklich an das Umfeld der Erkrankten und fordert es auf, nicht zu zögern, sondern Verantwortung zu übernehmen.

Kernstück der Kreation ist ein Filmspot. Mit Feingefühl und Poesie greift es das Thema auf und lädt seine Betrachter ein, Erkrankte beim „Gedankenumtopfen“ zu helfen und sie nicht allein zu lassen: „Komm und störe. Bitte sei leise. So laut, dass ich mich selbst wieder hör.“ (http://www.bitte-stoer-mich.de/)

brandarena ist es gelungen, gemeinsam mit dem Bayerischen Gesundheitsministerium maximale Reichweite mit maximaler Sensibilität für ein gesellschaftsrelevantes Thema zu kombinieren. Der Mediamix der Kampagne bestand aus Social Media, TV, Print und Radio. Mit ANTENNE BAYERN wurden im Kampagnenzeitraum 37,82 Mio. Hörerkontakte erzielt. Mithilfe von YouTube wurden 96 Tsd. Videoaufrufe generiert, mit Facebook gar 1,26 Mio. Events wie der Plakatturm am Marienhof in München begleiteten die Kampagne und schufen bayernweite Aufmerksamkeit.

„Es ist uns ein Anliegen, dass psychische Krankheiten in der Gesellschaft keine Tabu-Themen mehr sind. Um dies zu erreichen, bedarf es einer sehr sensiblen und kreativen Herangehensweise bei der Entwicklung der Kampagnenidee in enger Abstimmung und unter Einbezug von Fachexperten des Bayerischen Gesundheitsministeriums“, erklärt Ute Doetsch, Geschäftsführerin von brandarena.

Volker Brand, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des Bayerischen Gesundheitsministeriums, freut sich über das Ergebnis: „Die zahlreichen positiven Rückmeldungen, die wir als großen Erfolg bewerten, stärken die Kampagne und bestätigen unsere Entscheidung für diesen Zugang zu einem schwierigen und deshalb oft unausgesprochenen Thema. Oberstes Ziel war es, dass Menschen öfter und verständnisvoller über das Thema sprechen. Das ist uns gelungen.“

Bei der Mediaplanung wurde brandarena von der Münchner Agentur Brainagency unterstützt.